"Im Feuer geboren, dem Wasser geweiht"

Rätselhafte Schwerter der Kelten im Röntgenbild

Kaum 50 Waffen eines eigentümlichen Schwerttyps – in der Archäologie als Knollenknaufschwert bezeichnet – sind aus ganz Europa (Frankreich, Süddeutschland und der Schweiz) bekannt. Fast alle wurden in Flüssen oder Seen gefunden. 

Ein einziger Fund aus Südfrankreich belegt, dass diese Schwerter – die zunächst noch für mittelalterlich gehalten wurden – über 2000 Jahre alte Produkte keltischer Waffenschmieden sind.

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Neue Untersuchungen mit modernster Technologie (Röntgendiagnostik, Computertomographie, Metallografie) erlauben erstaunliche Einblicke in die faszinierende, komplizierte Herstellungstechnik der seltsamen Stichwaffen, die komplett aus Eisen geschmiedet sind. 

Wer gebrauchte solche Waffen? Wozu dienten sie? Warum landeten Sie im Wasser? Wie alt sind sie genau? Die erste Ausstellung im Studio Archäologie versucht, den Schleier des Geheimnisses um diese rätselhaften Schwerter zu lüften. 

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