
Die Ausstellung Otl Aichers (1922–1991) schildert in 30 großformatigen und faszinierend farbigen Bildtafeln und erläuternden Texten von Wilhelm Vossenkuhl das Leben und Wirken von Wilhelm von Ockham. Der aus England stammende Franziskanermönch zählt zu den bedeutendsten Philosophen des europäischen Mittelalters. Ockham fand auf der Flucht vor der päpstlichen Inquisition seit 1328 Zuflucht bei Kaiser Ludwig dem Bayern und lebte ab 1330 in München. Seine philosophischen Thesen sind mit Umberto Ecos Roman „Der Name der Rose“ wieder ins öffentliche Bewusstsein gerückt.
Otl Aicher hat mit seinen grafischen Erscheinungsbildern unter anderem für die Firma Braun, für die Deutsche Lufthansa und für die Olympischen Spiele in München 1972 die gestalterische Kultur in Deutschland nach 1945 entscheidend geprägt. Den großformatigen Bilderbogen entwarf er 1985/86 für die »Bayerische Rückversicherung« in München. Er wird heute als Teil des Werknachlasses von Otl Aicher im HfG-Archiv / Ulmer Museum in Ulm aufbewahrt.
Eröffnung: Freitag, 19. Februar, 19 Uhr
Begleitheft: € 8,-

Donnerstag, 25. Februar, 4., 11., 18. 25. März, jeweils 18 Uhr
Sonntag, 28. Februar, 21. März, jeweils 11.15 Uhr
Pro Person € 2,- zzgl. Eintritt
Donnerstag 25. März, 18.30–20 Uhr „Ockhams Rasiermesser“
Ein Abend für Jugendliche ab 14 Jahren in der Ausstellung „Wilhelm von Ockham.
Das Risiko modern zu denken“,
mit Thekla Zell M.A.

Im Rahmen eines experimental-archäologischen Projekts wird erstmals die größte und geheimnisvollste Plastik der Altsteinzeitkunst mit dem „Werkzeugkoffer“ der Altsteinzeit aus Elfenbein nachgeschnitzt. Die filmische Begleitung der mehrmonatigen Aktion mündet in eine Dokumentation, die in der Ausstellung neben dem „neuen“ Löwenmenschen gezeigt wird.

Präsentiert werden weitere experimentell hergestellte Objekte sowie Originalfunde zum Thema altsteinzeitliche Elfenbeinbearbeitung.
In Zusammenarbeit mit Archäo Technik Dorn-Assenheim.
Öffentliche Führungen
Do, 14. Januar, 11. Februar, 18. März, jeweils 18.00 Uhr
Pro Person € 2,- zzgl. Eintritt
Festvortrag
Di, 20.10., 19.30 Uhr
Prof. Dr. Nicholas Conard, Universität Tübingen: „Musik und Symbolik auf der Schwäbischen Alb vor 35000 Jahren“
Ein kleiner Blick in unsere Räume:
Werden Sie Mitglied der Freunde des Ulmer Museums.
Nähere Informationen: Dr. Martin Mäntele, Tel. (0731) 161 4312
E-Mail: m.maentele(at)ulm.de
Und danach erwartet Sie das neu gestaltete
Museumscafé.
Täglich (auch Montags) geöffnet.
| Mo-Sa: | 10:00-24:00 Uhr |
| So: | 10:00-19:00 Uhr |
Genießen Sie die Atmosphäre im historischen Gewölbe.
Tel. 0731 / 602 50 6